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der frühling war nach einer woche vorüber und wir sind in den sommerferien. für new york ist das zwar noch gar nichts und ausserdem viel zu trocken. für uns ist es bereits bränntige hitze, an der prallen sonne kaum auszuhalten und der himmel ist gelb. die klare, frische, bergige winterluft ist verschwunden – in der warmen jahreshälfte wird man die grossstadt mit jedem atemzug riechen, sie kratzt im hals. – nach zehn minuten velofahren hatten wir halsweh und über mittag mussten wir uns ein paar stunden unter die bäume legen.
danach fuhren wir durch das niemandsland. zwischen williamsburg und long island gab es kontainerweise abgeschnittene fischköpfe, stacheldraht, staub, autoleichen und anderes vergessenes und plötzlich das nächste quartier. cornershops, metrostations, knallgrüne rasenbördchen, glastürme und gute kunst.
und wie die anfänger haben wir uns verbrannt – krebsrote arme mit tshirtabdruck. ein, zwei regentage können jetzt nicht schaden.


